Bargeld

Bargeld Euro-Scheine

Euro Bargeld-Reserve

Die ursprünglichste Form des Sparens ist die kontinuierliche Mehrung von Bargeld. Wo man das Bargeld aufbewahrt, hat viele Traditionen: da gibt es den guten alten Sparstrumpf, die Matratze, das Einmachglas. Alle diese Verstecke für Bargeld haben eines gemeinsam: sie vermitteln dem Sparer eine Sicherheit und ein gewisses Kontrollgefühl über ihr Barvermögen. Die Anhäufung von Bargeld ist eine traditionale Sparmethode, die schon seit Anbeginn der Geldsystems Bestand hat. Obwohl Bargeld-Rücklagen vollständig ungesichert Entwertungen wie Inflation unterlegen sind, werden sie oft immernoch als sicher empfunden.

Das spricht für Bargeld als Geldanlage

Bargeld US-Dollar-Scheine

US-Dollar Bargeld zählen

Die Vorteile sind klar erkennbar. Zum einen ist das Bargeld im Notfall umgehend verfügbar. Man kann es jeden Tag sehen und anfassen. Das ist ein beruhigendes Gefühl, besonders dann, wenn andere in turbulenten Finanzmarktzeiten mitunter befürchten müssen, gar nichts von ihrem investierten Geld wiederzusehen - sei es eine Aktie, die zu einem insolventen Unternehmen gehört, sei es Geld auf einem Konto, das zu einer Bank gehört, die zahlungsunfähig geworden ist oder ähnliche, kleinere oder größere Katastrophen - mit dem gebunkerten Bargeld kann das nicht passieren. Es sei denn, ein Einbrecher hat das Bargeld-Versteck gefunden, ein Brand vernichtet es und selbst den eigenen Verwandten kann man ja manchmal nicht trauen. Von absoluter Sicherheit zu sprechen wäre also auch nicht möglich.

Nachteile bei Bargeld als Geldanlage

Die Nachteile des Bargeld sind ebenso deutlich wie die Vorteile. Nicht investiertes Bargeld verliert mit jedem Jahr 3 % seines Wertes. Die Verlockung es in Zeiten, da der Gürtel einmal leicht enger geschnallt werden müsste, für Alltägliches zu verwenden, ist groß.

Das schwerwiegendste Argument allerdings ist die Nichtzunahme des Wertes des Bargelds. Für kleinere Investitionen in kürzerer zeitlicher Entfernung mag es eine Lösung sein, kleinere Mengen Bargeld zu sammeln und darauf zu warten, bis das Bargeld eine gewisse Menge erreicht hat um sich zum Beispiel eine größeres, technisches Gerät oder ein bestimmtes Möbelstück zu kaufen, doch eine langfristige Absicherung des Ruhestandes ist so nur schwer zu erreichen. Immerhin würde das bedeuten, dass wenn man von jedem Monatsgehalt 30 Jahre lang immer die Hälfte beiseite legt und es wirklich nicht mehr anfasst, hat man bis man 90 ist noch einmal ungefähr dieses Geld. Das Leben von der Hälfte eines Monatsgehaltes - das ist für die meisten Menschen gar nicht möglich.

Unsere Empfehlung

  • 2,70% p.a. ab dem 1. Euro
  • Quartalsweise Zinszahlung
  • 30 Euro Startguthaben
Zum Angebot von Bank of Scotland »

Nachrichten

Nachrichten Titel
22.09.2011: Nachrichten Text

Newsletter

Newsletter abonnieren